Nachrichten

19.11.06 BLIN das Komputerspiel. Mehr...

07.09.06 Weiße Kompanie. Teil 5. Mehr...

24.04.06 Weiße Kompanie. Teil 4. Mehr...

17.04.06 Workshop »Berittener Orkschamane«. Mehr...

17.04.06 Große Galerie »Wypren«. Mehr...

17.04.06 Bericht über »Journée Figurines et Jeux«. Mehr...

26.01.06 Weiße Kompanie. Teil 3. Mehr...

02.11.05 Weiße Kompanie. Teil 2. Mehr...

30.06.05 Weiße Kompanie. Teil 1. Mehr...

30.06.05 Diorama »Das Dorf«. Mehr...

 

Aus den Erinnerungen des Elfen Elkmas

Wir wollten nach Osten, in die albionische Hauptstadt Yorg. Da wir die Stadt sowieso nicht unbemerkt hätten erreichen können, war unser erstes Ziel ein Äthertor in der Nähe der Mauer. Menschen nennen Äthertore »farbige Lichtsäulen«. Hat was poetisches. In der Kompanie gab es einige Zwerge; sie bestanden auf der Benutzung des Terminus »Tore«. Puristen, langweiliges Volk.

Vom Dorf Killamarsh erreichten wir das Tor ohne Abenteuer und übernachteten in der Nähe. Um acht Uhr haben wir zugeschlagen.

 

Aus der Sonderausgabe der Zeitung »Die Wahrheit« vom 7. August des Jahres ...

Von dem Kaiserlichen Bojarenkomitee für nationale Sicherheit

Die Sonderausgabe der Zeitung »Die Wahrheit« vom 7. August des Jahres ... Kaiserliches Bojarenkomitee für nationale Sicherheit

Das Kaiserliche Bojarenkomitee für nationale Sicherheit trauert über den Tod der mutigen Ritter und Soldaten des Ordens des Tempels von Hatiman dem Flammenden und spricht ihren Familien sein tiefstes Beileid aus.

Die Helden des Ordens starben, aber sie erfüllten ihre internationale Pflicht bis zum Tode. Die Einheit der hellen Diversanten erlitt schwere Verluste und floh in die albionischen Wälder, sich von den schlagenden Schwertern unserer heldenmütigen Verteidiger versteckend.

Unser Vaterland wird die Namen dieser Männer niemals vergessen. Ihr bis zum letzten Atemzug dem Kaiser und der Heimat gewidmetes Leben wird den Mitarbeitern des Komitees für immer und ewig ein leuchtendes Beispiel der Tapferkeit und der Kühnheit, der Ergebenheit den Ideen der Dunkelheit, des selbstlosen Dienstes für unser Volk sein.

Kondolenz der Reichsfriedenskämpfer

Friedenskomitee

Das Friedenskomitee spricht das tiefste Beileid aller Reichsfriedenskämpfer zum heldenhaften Tod der frankschen Ritter und Soldaten aus, die ihrer internationalen Pflicht in Albion nachkamen.

Die Herzen der mutigen Helden schlagen nicht mehr. Wir alle erinnern uns an ihren flammenden Friedensappell, mit dem sie sich an die albionischen Clans wandten.

In unserer Erinnerung bleibt für immer der beispiellose Mut der ruhmreichen Söhne des Zarenreiches, die ihre Heldentat im Namen unseres großen Kaisers, der all seine Kräfte für den Friedenskampf hingibt, vollzogen.

 

Sie bleiben in unseren Reihen

I. Petrow. Brigadier des Staatbauernkollektivs »Iwan Grosny«

In diesen Tagen brach bei uns in den Wilga-Gebieten die anstrengende Zeit der Pflege der Sommersaaten, Zuckerrübe, Obst- und Gemüsegärten aus. Aber wir, Arbeiter der Felder und Äcker, finden trotzdem Zeit dafür, die letzten Nachrichten aus Albion zu hören. Und dann kam diese traurige Botschaft. Sie erreichte mich am Feldstützpunkt.

Uns fehlen die Worte, um unsere Trauer auszudrucken. Aber die Menschen hoffen, dass die Erschließung der südlichen Zauberländer, die von unserem Kaiser, dem größten Feldherrn aller Zeiten und Völker, begonnen wurde, unter seiner feinfühligen Führung im Namen der Stabilität und des Weltfriedens, zum Nutzen der Menschheit fortgesetzt wird. Für dieses edle Ziel werden wir noch härter auf den Feldern und Äckern Seiner Kaiserlichen Majestät arbeiten.

Aus dem Lehrbuch »Moderner Terrorismus und seine Bekämpfung«, herausgegeben vom Verlagshaus Blockhaus

Die uneingeschränkte Reisefreiheit ist einer der Faktoren, die Terrorismus fördern. Der Rat der führenden Spezialisten erkannte diese Gefahr rechtzeitig und führte konsequent eine Reihe von Maßnahmen zur Isolierung der Äthertore durch. Bedauerlicherweise lernten andere Staaten aus unserer Erfahrung nicht eifrig genug.

Sich auf das Netz der Äthertore stützend, organisierte die Führung des Zarenreiches einen Kurierdienst für besonders wichtige Mitteilungen. Das Netz wurde von Reichsstrategen auch für Militärzwecke genutzt. Die Reichsführung ignorierte dabei völlig die Tatsache, dass das Nutzen eines Systems, dessen Funktionsweise nicht vollständig geklärt ist, die nationale Sicherheit gefährdet.

Die Ansichten des Kaiserlichen Bojarenkomitees für nationale Sicherheit änderten sich gründlich nach einer Reihe von Terroranschlägen in Albion, ausgeführt von der Gruppe »Weiße Kompanie«. Mitglieder der Gruppe, ausgebildet in elfischen Trainingslagern, legten bei der Durchführung der Operationen einen großen Wert auf die Nutzung der Äthertore, die, wie die Praxis zeigte, unzureichend geschützt waren.

Die Terroristen machten einen groben Fehler, indem sie sich im Dorf Killamarsh aufhielten, aber wegen der Unbegabtheit des Oberkommandors Tristram de Rochefort ist es ihnen doch gelungen, ihre Pläne zu erfüllen.

Die Terroristen wurden offensichtlich darüber informiert, dass das Äthertor, das sich 60 Kilometer östlich vom Dorf Killamarsh befindet, von relativ schwachen Einheiten (ca. 50 Mann) bewacht wurde, die sich im 24 Stunden Takt um 7 Uhr Morgens ablösten.

Und [wir] siegten im ersten Kampfe ohne Mühe.Die »Weiße Kompanie« Gruppe verbrachte die Nacht in der Nähe des Tores und griff um 8 Uhr an. Nach einem heftigen Beschuss aus Langbögen und einem darauf folgenden kurzen Nahkampf, in dem die Angreifer keinen einzigen Mann verloren, sprangen die Terroristen zum Tor, das sich 210 Kilometer nordöstlich von dem Ausgangstor befindet. Sie ließen am Ausgangstor eine Bombe, der der vom Präzeptor Tristram de Rochefort zum Großmeister des Ordens des Tempels Lucas Beaumanoir gesandte Kurier zum Opfer fiel.

 

Aus der Ausgabe der Zeitung »Die Wahrheit« vom 9. August des Jahres ...

Beschlüsse des außerordentlichen Kapitels des Ordens des Tempels von Hatiman dem Flammenden

Konstans. Das außerordentliche Kapitel des Ordens des Tempels von Hatiman dem Flammenden fasste den Beschluss, den Oberkommandor des Ordens Tristram de Rochefort von seinem Posten des Präzeptors vom Präzeptorium des Ordens in Blackdown, Albion, zu entlassen. Tristram de Rochefort wurde nach Konstans bestellt, wo er vor das Kapitel des Ordens gestellt wird.

Treffen in Zargrad

Der Kaiser des Zarenreiches des Bösen, Zar von Ruttland und Großfürst von Zargrad, empfing heute den Vorsitzenden des Kaiserlichen Bojarenkomitees für nationale Sicherheit Fürst Ju. W. Andronow und hatte mit ihm eine lange Besprechung.

Aus den Erinnerungen des Elfen Elkmas

»Grobe Fahrlässigkeit bei der Bewachung der strategisch wichtigen Objekte.« So klang wohl der erste Punkt der Anklageschrift gegen Tristram de Rochefort. Die im Zarenreich des Bösen wöchentlich erscheinende handschriftliche Zeitung »Die Wahrheit« hat diese Geschichte an die große Glocke gehängt.

In manchen Punkten hatte die Anklage sogar Recht. Das Tor, zu dem wir sprangen, wurde vom Präzeptorium in Templestowe bewacht – sehr gut bewacht.

 

Fortsetzung folgt...

 

 

 

 

Impressum | Kontakt | Disclaimer | ©2005 Alionas Miniatures