Nachrichten

19.11.06 BLIN das Komputerspiel. Mehr...

07.09.06 Weiße Kompanie. Teil 5. Mehr...

24.04.06 Weiße Kompanie. Teil 4. Mehr...

17.04.06 Workshop »Berittener Orkschamane«. Mehr...

17.04.06 Große Galerie »Wypren«. Mehr...

17.04.06 Bericht über »Journée Figurines et Jeux«. Mehr...

26.01.06 Weiße Kompanie. Teil 3. Mehr...

02.11.05 Weiße Kompanie. Teil 2. Mehr...

30.06.05 Weiße Kompanie. Teil 1. Mehr...

30.06.05 Diorama »Das Dorf«. Mehr...

 

Aus den Erinnerungen des Elfen Elkmas

Ich dachte nie, dass ich Erinnertes niederschreiben werde. Erinnerungen schreiben für andere ist sinnlos, denn alle haben ihre eigenen. Schreiben für sich selbst? Wenn man für sich schreibt, vergeht die Lust zu schreiben. So dachte ich… Nun sammle ich die Scherben der Vergangenheit… Denn es gibt keine Zukunft…

Alles begann mit üblichen Auseinandersetzungen im Norden. Ein unbedeutender Grenzkonflikt wurde zu einem kleinen Krieg, in den unsere Freiwilligen zogen. Und das Imperium hatte inzwischen die allgemeine Mobilisierung durchgeführt…

»Die Götter sind machtlos«, sagten die Kleriker.

»Unsere Hände sind durch die Verträge mit den Zwergen gebunden«, sagten die Magier.

»Die Menschen sollen die Welt teilen, wir werden sie alle überleben«, sagte der Stratege.

Der Stratege hatte Recht. Wie immer. Wir haben sie überlebt. Weil sie für uns starben.

Aus einem nicht zugestellten Brief von Richard McAlbin an Zwerg Harold

Zwar halten wir noch immer dem Druck der nördlichen Horden stand, aber ich habe keinen Zweifel daran, dass der Kaiser nicht eher ruhen wird, bis seine Armeen durch die ganze Welt durchmarschiert sind und das Blut der unzähligen Schlachten mit dem Wasser des Südlichen Ozeans abgewaschen haben. Das Unausweichliche kommt, mein tapferer Harold, und ich bete jeden Tag zu Licht, möge er Euch das schenken, was für mich unerreicht bleibt – den Sieg.

Aus dem elfischen Lehrbuch »Geschichte Albions«

Das Heer Wilhelm des Eroberers zählte 12000 Reiter und 20000 Mann zu Fuß. Das Heer des Zwerges Harold, der in Abwesenheit von König Richard Adlerauge das uneingeschränkte Vertrauen der Clans in Militärfragen genoss, zählte 6000 Menschen (darunter 800 Orlander) und 3000 Zwerge.

Viele Historiker sind der Meinung, Harold hätte die Mauer verteidigen sollen, die die Albionische Hochebene von der Außenwelt schützt. Harold hingegen wählte eine Position auf dem Gipfel eines ausgedehnten Hügels in der Nähe des Tores von Oscar.

Die Zwerge standen im Zentrum seiner Verteidigungslinie, während die restlichen Truppen die Flanken mit einer Frontlänge von 300 – 400 Metern und einer Fronttiefe von zwanzig Reihen bildeten.

Kurz nach Sonnenaufgang unternahm das Heer der Nordmänner (so wurden die Invasoren in Albion genannt) – aufgestellt in drei Reihen – den ersten Angriff. Die erste Reihe bildeten ruttische Bogenschützen und guttische Armbrustschützen. Hinter ihnen marschierten Speerträger. In der dritten Reihe befanden sich Iwaniten (Ritter vom Orden des heiligen Iwan Grosnys) und Tempelherren (Ritter vom Orden des Tempels von Hatiman dem Flammenden).

Die Schlacht wurde von den nordmännischen Schützen eröffnet, die aus einer Entfernung von mindestens 100 Metern zu schießen begannen. Da sie aber von unten nach oben schießen mussten, trafen die Pfeile nicht, oder prallten von den Schilden der Albioner ab.

Nachdem die Schützen ihre Pfeile verschossen hatten, zogen sie sich hinter die Linie der Speerträger zurück, die sich im Laufschritt der albionischen Position näherten, wo sie mit einem Hagel aus Pfeilen und Wurfgeschossen empfangen wurden. Nachdem die Speerträger ihre Attacke abbrechen mussten, führte Wilhelm seine Reiterei in den Angriff – ohne Erfolg. Die linke Flanke des nordmännischen Heeres ergriff die Flucht. Die albionische Miliz der rechten Flanke nahm sofort die Verfolgung auf.

Die Reiterei sammelte nun ihre Kräfte, und Wilhelm führte sie in einen Gegenangriff auf die rechte Flanke der Albioner.In den Reihen der Nordmänner verbreitete sich das Gerücht, Wilhelm sei tot, und Panik brach aus. Ohne Helm, damit jedermann sein Gesicht sehen konnte, galoppierte Wilhelm entlang der Reihen des sich zurückziehenden Zentrums seines Heeres. Die Reiterei sammelte nun ihre Kräfte, und Wilhelm führte sie in einen Gegenangriff auf die rechte Flanke der Albioner, die die linke nordmännische Flanke verfolgten und ihre Formation nicht einhielten. Die Reiterei gewann schnell die Oberhand über die am Hang des Hügels verstreuten Verfolger, welche solch eine Wendung nicht erwartet hatten.

Wilhelm führte die Reiterei nun noch einmal zu einem Angriff auf das albionische Zentrum. Doch auch dieser wurde abgewehrt.

In der Hoffnung, noch einen Teil der Armee Harolds aus seiner Position herauszulocken, befahl Wilhelm den Nordmännern so zu tun, als würden sie die Flucht ergreifen. Trotz des strengsten Befehls Harolds, die Formation einzuhalten, geriet ein erheblicher Teil der Miliz in die Falle Wilhelms. Sie wurden am Fuße des Hügels umzingelt und vernichtet, als Wilhelm den zweiten Gegenangriff führte. Aber der Rest der albionischen Truppen hielt stand und wehrte einen Angriff nach dem anderen ab. Wilhelm war nun gezwungen, seine Reserven – Wypren, Orks und ruttische Zwerge – in die Schlacht zu schicken.

Mehrere Stunden lang wechselten die Nordmänner zwischen Beschuss mit Bögen und Armbrüsten, sowie Kavallerie- und Infanterieangriffen. Wilhelm befahl den Bogenschützen nahezu senkrecht zu schießen, damit ihre Pfeile von oben auf die Albioner herunterfielen. Dies führte zu großen Verlusten, aber am frühen Abend hielt die Armee Harolds ihre Positionen auf dem Hügel immer noch, obwohl die Albioner, welche pausenlos die nordmännischen Angriffe abwehren mussten, zu Tode erschöpft waren.

Doch dann wurde Harold durch einen Pfeil ins Auge getroffen und tödlich verwundet.Doch dann wurde Harold durch einen Pfeil ins Auge getroffen und tödlich verwundet. Dies verlieh den Nordmännern Kraft, sie traten erneut zum Sturm an, und die führungslosen Albioner konnten ihre Formation nicht länger einhalten. Die Miliz ergriff die entehrende Flucht, und bald blieben auf dem Hügel nur noch die Zwerge stehen, die ihre Reihen um ihren gefallenen Anführer schlossen, trotz ihrer völlig aussichtslosen Lage.

Die Nordmänner umzingelten sie und nahmen bei Anbruch der Dunkelheit den Hügel ein.

Aus dem Befehl des Kommandanten der albionischen Hauptstadt Yorg Waldemar Fitzurse, verlesen an allen Stadtplätzen an Markttagen

Jedermann, der mit Wort oder Tat den Behörden bei der Bekämpfung der sich in den Wäldern versteckenden Verbrecher, die sich Green Berets nennen, hilft, bekommt eine Belohnung, deren Höhe vom Umfang der geleisteten Hilfe abhängt, aber nicht weniger als fünf Schilling. Diejenigen aber, die den oben genannten Störenfrieden mit Wort oder Tat Hilfe leisten, werden die schwere, strafende Hand des Tempelordens kennen lernen, denn dies ist der Wille des Prinzen John McAlbin, des rechtmäßigen Herrschers über Albion in Abwesenheit des Königs Richard McAlbin Adlerauges.

Aus dem Bericht des Vorstehers der Kirche von Umora in Spyinghow

Die aufrichtigen Gemeindemitglieder berichten über die sich in den Sümpfen versteckenden Menschen, die die natürliche Zauberkraft dieser Orte für ihre feindlichen Zwecke ausnutzen. Euer ergebener Diener war vorvorgestern Zeuge einer höchst dubiosen Unterhaltung, die nach Parolenaustausch klang. Der vagabundierende Dudelsackspieler, den Euer ergebener Diener unter Beobachtung stellen ließ, fragte einen Passanten, dessen Gesicht unter der Kapuze nicht zu erkennen war, ob er je eine Rohrdommel schreien hörte. Der Passant antwortete, dass es leider schon etwas zu spät ist, um die Schönheiten der Gegend zu genießen. Dann fing der Dudelsackspieler an, eine ohrenzerreißende Melodie zu spielen, so dass ich nichts mehr aus ihrem Gespräch heraushören konnte, aber es war deutlich zu sehen, dass der Dudelsackspieler dem Passanten ganz genau zuhörte und wenig auf das eigentliche Dudelsackspielen achtete.

Aus dem Brief des Präzeptors von Blackdown Tristram de Rochefort an den Großmeister Lucas Beaumanoir

Deswegen, hochwürdiger Vater, obwohl die meisten unserer Brüder die Gerüchte über die elfischen Diversanten für leeres Geschwätz halten, nehme ich sie sehr ernst, wie es sich einem Präzeptor gehört, den Eure erfahrene Hand, angeführt von Hatimans unendlicher Weisheit, hierher schickte, damit ich mich um das Wohl des Ordens kümmere und die Brüder, soweit meine bescheidenen Möglichkeiten reichen, von den Umtrieben des Licht, des Chaos und der Ordnung – sollen sie von unseren Göttern für immer zerschmettert werden – schütze. Insbesondere mache ich mir Sorgen wegen der, zu meinem großen Bedauern, von vielen Brüdern ignorierten Nachricht über die geheimnisvolle Weiße Kompanie.

Ich bitte Euch, hochwürdiger Vater, demütig darum, mich mit entsprechender Vollmacht zu würdigen, damit ich, mit Hatimans Hilfe, für immer und ewig den albionischen Unruhen ein Ende setzen kann.

Aus den Erinnerungen des Elfen Elkmas

Tristram de Rocheforts Befürchtungen waren nicht grundlos: Die Weiße Kompanie war kein leeres Geschwätz. Ich war dabei. Es waren uns dreißig. Die Besatzungstruppen waren 5000 Mann stark.

 

Fortsetzung folgt...

 

 

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